Die Stadtgemeinde Braunau in Oberösterreich plant die Sanierung sowie den Neubau einiger Schulstandorte und im Zuge dessen die Zusammenfassung einiger Bildungseinrichtungen zu einem Bildungscampus. Ein Team bestehend aus dem Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau (fachliche, schulbauspezifische Expertise) und der Moderation begleitet – wie schon in vorangegangenen Projekten – den Prozess der partizipativen Erarbeitung von räumlich-pädagogischen Anforderungen für den Bildungscampus Braunau.

Die Auftaktveranstaltung mit Vertreter_innen der betroffenen Bildungseinrichtungen (Leitungen, Pädagog_innen, Elternvertreter_innen, weiteres Schulpersonal) fand am 9. Februar 2016 statt. Im Vorfeld hat das Team ein Auftragsklärungsgespräch mit Gemeindevertreter_innen wie auch Sondierungsgespräche mit den relevanten Akteur_innen seitens der betroffenen Bildungseinrichtungen – Volksschule, Pestalozzi-Schule, Polytechnische Schule, Schüler_innenhort, Volkshochschule Braunau, Kindergarten – geführt. Der erste Planungsworkshop mit einer seitens der Bildungseinrichtungen zusammengestellten Planungsgruppe fand am 31. März 2016 statt. Arbeitsprinzipien sind:

  • Aktivierung der Schulpartner_innen zur eigenständigen inhaltlichen Arbeit
  • Transparenz des Prozesses und der Ergebnisse gegenüber möglichst allen Betroffenen
  • Konzentration auf die Qualitäten – Wie sollen Pädagog_innen und Schüler_innen in Zukunft arbeiten?

Ziel des Prozesses ist die Erstellung eines Qualitätenkatalogs als Grundlage für die Ausschreibung eines Architekturwettbewerb. Der Abschlussworkshop fand am 11. 1. 2017 statt.

Rahmen: Jänner 2016 – Jänner 2017

Auftraggeber_in: Stadtgemeinde Braunau/OÖ

Kooperationspartner_innen: ÖISS – Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau, PlanSinn – Büro für Planung und Kommunikation

Aufgabenbereich: Konzeption, Durchführung und Moderation des Partizipationsprozesses