Anlässe für die Frage – „Wer plant Stadt?“ – gab und gibt es viele: Das immense Volumen des Wohnbaus, das in Wien seit Jahren entsteht und das dem gesamten Stadtensemble reihenweise neue Stadtteile in den Zentren wie auch an den Rändern ein- bzw. hinzufügt, das Jubiläum 100 Jahre Frauen-Architekturstudium an der Technischen Universität Wien, die Internationale Bauausstellung IBA in Wien mit dem Schwerpunkt Innovation und „neues soziales Wohnen“ oder Besiedelungsbegleitungen, die neue Nachbar*innenschaft in den Neubaugebieten sozial nachhaltig ankurbeln möchten.

„Wer plant Stadt?“ war Ausgangspunkt für eine Gruppe von Frauen*, die in verschiedenen Bereichen bzw. auf verschiedenen Ebenen des „Stadtmachens“ tätig sind und sich regelmäßig treffen um sich über die Frage auszutauschen*. Und hier, an diesem „Stammtisch“, entstand auch die Idee zur Interview-Reihe „Wer macht Stadt?“ im Online-Standard: Die Gesprächspartnerinnen* mit unterschiedlichen Professionen, beruflichen Hintergründen und persönlichen Verortungen im Prozess des Entstehens von Stadt – von der Planung über den Bau bis zum Leben darin – gehen in den Gesprächen der Frage nach, wie das „Stadtmachen“ passiert und stellen vor, welchen Beitrag sie in ihrer Funktion dazu leisten.

*Wir, das sind Amila Sirbegovic von der IBA Wien (www.iba-wien.at), Antonia Roither-Voigt vom Bauträger ARWAG (www.arwag.at), die Architektin Katja Lederer (www.ss-plus.at), die Landschaftsplanerin Martina Jauschneg (www.jauschneg.at) und die Soziologin Sonja Gruber (www.sonjagruber.at).

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Interviews:

  • Wencke Hertzsch: Gemeinsames Stadtmachen – Die Stadt Wien und Partizipation
  • Carola Mühlöcker-Fleissner: Aktiv in die Gestaltung der Umwelt eingreifen
  • Renate Kinzl: Stadtquartier Muthgasse – Stadt der kurzen Wege
  • Ursina Thaler: Wohnbauinnovationen am Stadtrand – Architekturschaffende und Bauträger haben eine Verantwortung für Freiraum und Stadtraum
  • Angela Salchegger: Menschen machen Stadt – Manchmal dauert es dann eben länger
  • Christina Stockinger: Regionalpark Drei Anger – Landschaft erhalten, Landwirtschaft ermöglichen