Die Stadtgemeinde Knittelfeld in der Steiermark steht vor der Herausforderung, ihre Bildungseinrichtungen weiter zu entwickeln und Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Schullandschaft vorzunehmen. Aufgrund des Sanierungsbedarfs mehrerer Schulgebäude, der allgemein hohen Anzahl an Schulstandorten im Pflichtschulbereich wie auch sich verändernder Schüler_innenzahlen werden Zusammenlegungen überlegt und die sich daraus ergebenden bestmöglichen Bündelungen von Ressourcen und Synergien beleuchtet.

Vor diesem Hintergrund hat es im Frühjahr/Sommer 2015 eine architektonische Erhebung gegeben, die die verschiedenen Zusammenlegungsmöglichkeiten aus bautechnischer Sicht sowie hinsichtlich vorhandener Raumressourcen bzw. Erweiterungsmöglichkeiten auslotete. In weiterer Folge wurde seitens der Gemeinde Knittelfeld auch sozialräumliche Erhebungen zur Knittelfelder Schullandschaft, die vermehrt die Sichtweise der Schulen in den Entscheidungsprozess einbringen soll, in Auftrag gegeben. Diese wurde von einem Team, bestehend aus inhaltlichen Expertinnen und einem Moderationsteam im Oktober und November 2015 durchgeführt.

Ziel der sozialräumlichen Erhebungen war es, die Qualitäten, Defizite und Potenziale der verschiedenen Knittelfelder Schulstandorte zu erfassen und auszuloten und dabei die Sichtweisen verschiedener Ebenen der einzelnen Schulen – der Direktionen, der Lehrer_innen, der Elternvertreter_innen etc. – zum eigenen Schulstandort wie auch allgemein zur Knittelfelder Schullandschaft zu erheben sowie Bewegungsspielraum und Präferenzen hinsichtlich möglicher Standortveränderungen und -zusammenlegungen zu erkunden und schlussendlich Empfehlungen zur Standortwahl der Knittelfelder Pflichtschulen abzugeben.

Rahmen: Oktober – Dezember 2015

Auftraggeber_in: Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau – ÖISS, Gemeinde Knittelfeld (Steiermark)

Projektpartner_innen: Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau – ÖISS, Büro PlanSinn