Das Bestandsgebäude des Alpen-Adria-Gymnasiums Völkermarkt wurde Anfang der 1970er Jahre als modulare Hallenschule nach Plänen der Architekten Ottokar Uhl und Herbert Thurner errichtet und ist eine jener drei Modellschulen, die im Rahmen der Studie „Vorfertigung im Schulbau“ entstanden sind. Sie weist heute jedoch erhebliche bauliche Mängel auf. Nach einer Machbarkeitsstudie, Abklärungen bezüglich Denkmalschutz und sorgfältiger Abwägung mehrerer Varianten (Sanierung, Teilabbruch, Neubau) wurde seitens des BMBWF ein Neubau für sinnvoll erachtet.

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Die partizipative Erarbeitung von räumlich-pädagogischen Anforderungen mit dem Schulteam dient als wesentliche Grundlage für die Planung und Neuerrichtung des BG/BRG Völkermarkt. Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Entwicklung eines Raumkonzepts, das gleichermaßen auf den Schulstandort als auch auf zukunftsweisende pädagogische und didaktische Prinzipien abgestimmt wird. Rahmen und Grundlage für das Projekt bildet ein Standard-Raum-und Funktionsprogramm des BMBWF, das im partizipativen Verfahren mit wesentlichen Interessensgruppen der Bildungseinrichtung räumlich-pädagogisch optimiert und weiterentwickelt wird. Die Auftaktveranstaltung fand am 25. 9. 2019 in Völkermarkt statt.

 

Rahmen: 2019/2020

Auftraggeber_in: ARGE ÖISS PlanSinn Gruber (ÖISS – Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau, PlanSinn – Büro für Planung und Kommunikation, Büro Sonja Gruber – Soziologie) im Auftrag der Bildungsdirektion Kärnten

Aufgabenbereich: Konzeption und Moderation des Partizipationsprozesses